Die perfekte Käseplatte

    Ob zum Abschluss eines Menüs oder als der Höhepunkt einer festlichen Tafel: die Käseplatte ist ein beliebter Klassiker. Zu Recht! Mit wenig Aufwand lässt sich ganz einfach eine raffinierte Käseplatte arrangieren. Wir geben Tipps für die perfekte Zusammenstellung, passende Beilagen, und den richtigen Wein für einen geselligen Abend.

    Die richtige Käsemenge

    Soll die Käseplatte als Alternative zum Dessert gereicht werden, rechnet man mit etwa 80 Gramm Käse pro Person. Soll sie als eigenständiger Gang gelten, werden 150-180 Gramm Käse pro Gast kalkuliert. Insgesamt sollten sich etwa 5 bis 8 verschiedene Käsesorten auf der Platte finden. Besonders dekorativ ist es natürlich, den Käse im Ganzen zu präsentieren und die entsprechenden Mengen in Stücken daneben zu platzieren. Zum Servieren eignen sich rustikale Holzbretter, edel wird es mit Platten aus Schiefer oder Marmor.

    Die besten Käsesorten

    Ideal sind fünf bis acht verschiedene Käsesorten in möglichst unterschiedlichen Härte- und Würzgraden. Klassischerweise hält man sich an folgende Aufteilung:

    ● ein milder Weichkäse, zum Beispiel Camembert oder Brie
    ● ein halbfester Schnittkäse, etwa Morbier, Reblochon oder junger Gouda
    ● ein Hartkäse wie Cheddar, Gruyère oder Emmentaler
    ● ein gereifter Hartkäse wie Comté oder alter Gouda
    ● ein Käse aus Ziegen- oder Schafsmilch, zum Beispiel Pecorino, Bûche du Pilat oder Manchego
    ● ein Blauschimmelkäse wie Gorgonzola oder Rochebaron
    ● alternativ ein Rotschimmelkäse wie Taleggio, Munster oder Chaumes

    Harmonische und ausgefallene Beilagen

    Wird die Käseplatte als Hauptgang serviert, sollte Brot nicht fehlen. Klassischerweise eignet sich Baguette, auch Focaccia oder Fladenbrot. Gutes Olivenöl, ein wenig Butter oder angemachter Frischkäse können optional dazu gereicht werden. Außerdem sind folgende Beilagen eine tolle Ergänzung zu jedem Käsebrett:

    ● Cracker, Mini-Brezen und Grissini
    ● gesalzenes oder gewürztes Popcorn
    ● verschiedene Chutneys und Relishes
    ● klassischer Senf, dazu Feigensenf, Orangensenf oder Dijon
    ● Balsamicocreme
    ● Nuss- oder Früchtebrote
    ● Oliven, Parmaschinken, eingelegte Tomaten, Artischockenherzen oder Kirschtomaten
    ● frisches Obst wie Trauben, geschnittene Äpfel oder Birnen, reife Aprikosen, Honigmelone
    ● Trockenfrüchte, etwa Datteln, Cranberries oder Feigen
    ● mindestens zwei Sorten hochwertige Nüsse wie Rauchmandeln oder geröstete Walnüsse

    Die passende Weinbegleitung

    Käse und Wein sind wie Pasta und Soße: erst zusammen wird es richtig rund. Wahre Kenner kommen hier ins Schwärmen, aber auch für Einsteiger gibt es einfache Grundregeln, um Wein und Käsesorten abzustimmen.

    Käse und Wein sind wie Pasta und Soße: erst zusammen wird es richtig rund. Wahre Kenner kommen hier ins Schwärmen, aber auZunächst gilt: Wein und Käse aus der gleichen Region verstehen sich geschmacklich prächtig. Dabei bevorzugt milder Käse leichten Wein, bei würzigen Sorten darf es dementsprechend schwerer sein. So passt zum Beispiel vollmundiger Barolo gut zu Parmesan oder trockener Riesling zu Rotschimmelkäse. Je geschmacksintensiver der Käse ist, desto lieblicher sollte der Wein dazu ausfallen. Eiswein oder Trockenbeerenauslesen passen da hervorragend zu lange gereiften Käsesorten. Und schließlich spielen auch die im Wein enthaltenen Tannine eine Rolle: je härter und reifer der Käse, desto höher kann der Tannin-Gehalt im Wein ausfallen. Als Faustregel sollte sich der Wein stets am kräftigsten Käse der Platte orientieren, wenn nur eine Sorte getrunken wird. So entsteht zu jedem Käse eine spannungsvolle Komposition. Auch für Einsteiger gibt es einfache Grundregeln, um Wein und Käsesorten abzustimmen.

    Foto: ©Rawpixel/istock

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