Eierlei – Praktische Infos und Tricks rund ums Frühstücksei

    Der eine mag es hartgekocht, der andere lieber mit weichem, goldenen Kern – doch wie gelingt das perfekte Frühstücksei? Wir zeigen nicht nur, wie Eier auf den Punkt zu kochen spielend einfach wird, sondern erklären auch, was sich hinter dem Code auf der Schale verbirgt und mit welchem Trick man die Frische erkennt.

    Ein Ei – vielfältige Möglichkeiten

    Rührei, Omelette, Spiegelei – mit Eierspeisen wird das Wochenendfrühstück auf keinen Fall langweilig. Es lohnt, sich neben dem hart oder weich gekochten Klassiker, auch an pochierten Eiern zu versuchen. Bei dieser Methode werden die Eier in heißem Wasser gar gezogen, das Eiweiß dient dabei als “Tasche” für den Dotter. Besonders lecker schmecken pochierte Eier auf geröstetem Brot mit Avocado oder in Kombination mit gebratenem grünen Spargel. Mit Sauce Hollandaise und Schinken serviert, werden pochierte Eier zu Eggs Benedict.

    Auch Frittata bereichert ein ausgiebiges Frühstück. Der italienische Eierkuchen kann nicht nur pur mit Salz und Pfeffer, sondern auch wunderbar mit Gemüse, Schinken oder Käse wie Parmesan oder Mozzarella zubereitet werden.

    Einkauf: Was bedeutet der Code auf dem Ei?

    Der mysteriöse Code auf jedem Ei ist ganz einfach zu entschlüsseln und gibt Aufschluss über Herkunft der Eier sowie die Haltungsform der Hühner. Seit dem Jahr 2004 ist der Erzeugercode in der EU verpflichtend.

    Die erste Ziffer gibt die Haltungsform an.
    0 = ökologische Haltung
    1 = Freilandhaltung
    2 = Bodenhaltung
    3 = Käfighaltung

    Dann folgen zwei Buchstaben als Abkürzung für das Herkunftsland. Der Ländercode DE steht beispielsweise für Deutschland.

    Die weiteren Ziffern dienen der Identifizierung des Betriebes. Die ersten beiden Nummern nach dem Ländercode stehen in Deutschland für das Bundesland. Beispielsweise gibt 01 an, dass der Betrieb in Schleswig-Holstein zu finden ist, bei 16 ist er hingegen in Thüringen lokalisiert. Die weiteren Stellen der Zahlenfolge können einem konkreten Betrieb sowie Stall zugeordnet werden, sind jedoch nicht in erster Linie für Verbraucher gedacht.

    Zubereitung: Eier richtig kochen

    Ob aus dem Topf oder dem Eierkocher, das perfekt gekochte Ei sieht für jeden anders aus. Umso wichtiger ist das Wissen um die passende Kochzeit für die Lieblings-Konsistenz.

    Der erste Schritt beim Eier Kochen ist ein Blick auf den Karton. Dort ist ihre Größe von S bis XL angegeben. Diese hat Einfluss darauf, wie viele Minuten die Eier im kochenden Wasser verweilen.

    Für Eier der Größe M gelten folgende Garzeiten:
    In 5 Minuten sind die Eier weich gekocht. Das Eiweiß ist gerade gestockt und der Dotter flüssig.
    Nach 6 bis 7 Minuten sind die Eier wachsweich. Das bedeutet, das Eiweiß ist fest, der Dotter besitzt aber noch einen weichen Kern.
    In 8 Minuten ist das Eiweiß ganz fest, der Dotter hingegen cremig.
    Ein hart gekochtes Ei benötigt 10 Minuten. Dann sind Eiweiß und -gelb schnittfest.

    Werden hingegen Eier der Größe S verwendet, verkürzt sich die Garzeit jeweils um etwa 30 Sekunden, größere Eier (Größe L) sollten für die gewünschte Konsistenz hingegen je etwa eine halbe Minute länger im Wasser bleiben.

    Tipp: Auch die Temperatur der Eier hat Einfluss auf die Kochzeit. Kommen sie gerade aus dem Kühlschrank benötigen sie etwa eine Minute länger als Eier, die bei Raumtemperatur gelagert werden.

    Eier abschrecken – sinnvoll oder überflüssig?

    Ein Ei zu pellen kann mühsam sein, wenn die Schale fest am Ei klebt. Um diese Mühe am Frühstückstisch zu umgehen, werden Eier in vielen Haushalten abgeschreckt. Doch dieser Zusammenhang ist ein Irrtum: Ob sich ein Ei leicht von seiner Schale befreien lässt, hängt nicht vom Bad in kaltem Wasser ab, sondern von seiner Frische. Ältere Eier lassen sich einfacher pellen als ganz frische Exemplare. Sinnvoll ist ein Abschrecken allerdings bei weichen Eiern, um ein Nachgaren zu verhindern – so gerinnt das Eigelb nicht.

    Eier lagern: So bleiben sie lange frisch

    Es empfiehlt sich, rohe Eier im Kühlschrank zu lagern. Im besten Fall finden sie ihren Platz mit Abstand zu geruchsintensiven Lebensmitteln. Dort halten sie sich gemäß dem Mindesthaltbarkeitsdatum. Dieses wird vom Legedatum an mit 28 Tagen berechnet.

    Sollen hart gekochte Eier länger als zwei Tage gelagert werden, gilt: nach dem Kochen nicht abschrecken. Denn über Poren oder Risse in der Schale können durch das Wasser Bakterien ins Ei gelangen. Ohne Abschrecken halten sie sich im Kühlschrank etwa zwei bis vier Wochen.

    Der Eier-Frischetest

    Um sicher zu gehen, ob ein Ei noch zum Verzehr geeignet ist, gibt es einen einfachen Trick. Das einzig nötige Hilfsmittel dafür ist ein großes Glas oder eine Schüssel mit kaltem Wasser. Dort wird das Ei hineingegeben.

    • Ist das Ei frisch, bleibt es am Boden liegen.
    • Verdorbene Eier schwimmen an die Oberfläche.
    • Richtet sich das Ei am Boden schräg auf, sollte es nur noch hoch erhitzt gegessen werden.

    Grundlage für dieses Phänomen ist die Beschaffenheit der Eierschale. Diese ist porös und lässt zu, dass mit der Zeit Wasser aus dem Dotter verdunstet. Luft füllt dann den freien Platz und lässt das Ei im Glas aufsteigen. 

    Bild: ©Lilechka75/istock

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