Kohl verrückt! Überraschendes und Wissenswertes rund um das neue Superfood

    Lange Zeit galt Kohl nicht gerade als Rockstar unter den Gemüsesorten. Während beispielsweise Spargel allseits beliebt ist und in jedem Jahr heiß ersehnt wird, fristet Kohlgemüse in vielen Küchen immer noch ein Schattendasein – und das, obwohl er so viel zu bieten hat!

    - In Deutschland wurden im Jahr 2017 von 2.750 Betrieben auf rund 20.091 Hektar Land verschiedenste Kohlgemüse angebaut. Herausgekommen sind ganze 922.752 Tonnen Ernte.

    - Der Urvater aller heutigen Kohlsorten ist der Wildkohl. Dieser stammt ursprünglich aus der Mittelmeerregion – im alten Rom nutzte man ihn sogar als Heilmittel. In Deutschland ist er heute nur noch auf Helgoland zu finden. Passend zur Insel wird er auch “Klippenkohl” genannt.

    - Rotkohl, Blumenkohl, Rosenkohl, Brokkoli, Chinakohl... – diese Sorten sind in vielen Küchen zu finden. Weniger bekannte Exemplare sind allerdings der Palmkohl, der Schwarze Senf bzw. Senfkohl oder der Stängelkohl.

    - Kohl ist ein echtes Superfood. Er enthält reichlich Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Ballast- und Mineralstoffe wie z.B. Calcium, dafür aber kaum Kalorien. Wenn in der kalten Jahreszeit nur wenig anderes saisonales Gemüse zur Verfügung steht, hat der Kohl Hauptsaison – und trägt gerade dann wesentlich zur Nährstoffversorgung bei.

    - Vor allem Grünkohl überzeugt mit einem Vitamincocktail: Er liefert reichlich Provitamin A, das die Abwehrkräfte stärkt, weist einen hohen Anteil an B-Vitaminen auf, die wichtig für die Nerven sind und enthält eine Menge Vitamin C – auf 100 g doppelt so viel wie eine Orange. Wie auch Rosenkohl schmeckt er so richtig gut, wenn er dem ersten Frost ausgesetzt war.

    - Typisch für Kohl ist sein intensiver Geruch bei der Zubereitung. Ursache dafür sind Senföle, die beim Schneiden aus den im Kohl enthaltenen Glucosinolaten entstehen. Ein Trick hilft: Mit ein wenig Essig im Kochwasser können Sie wieder durchatmen!

    - Grünkohl erlebt unter seinem englischen Begriff „Kale“ gerade ein Comeback als Trendfood. Neben Smoothies, Salat oder Pesto zeigt er z.B. auch in Form von knusprigen Chips, was er kann.

    - Bei unterschiedlichen Kohlsorten essen wir unterschiedliche Teile der Pflanze. So werden bei Wirsing, Rot-, Grün- und Chinakohl vor allem die Blätter verarbeitet. Während bei Sorten wie Brokkoli und Blumenkohl die Blüten verwendet werden, oder bei Stängelkohl die Blütenknospen.

    Foto 1: ©Nastasic/istock

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