Krumme Gurken & Co: Rettet die unperfekten Lebensmittel!

    Fakt ist: jedes Jahr landen allein in Deutschland 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Wert von 25 Millionen Euro im Müll. Oft nur aufgrund kleiner Schönheitsfehler. Wir haben ein Herz für krumme Gurken und wettergegerbte Äpfel und haben 4 Tipps, wo die “Misfits” besser aufgehoben sind als in der Bio-Tonne.

    Außen pfui, innen hui: Lebensmittel mit Schönheitsfehlern laden viel zu oft in der Tonne – in Supermärkten, auf dem Wochenmarkt, aber auch zu Hause. Es gibt nur wenige Ausnahmen, bei denen man tatsächlich Vorsicht walten lassen sollte. Wasserreiche Produkte wie Blattsalate, Pilze und Erdbeeren oder Himbeeren ist anfällig für Keimbildung und Schimmelbefall und sollte so schnell wie möglich verzehrt werden. Bei den meisten anderen gilt: ab in den Topf!

    Kleine Macken? Kleinhacken!

    Oft sind die Mängel an aussortiertem Obst und Gemüse rein optisch und zum Beispiel durch das Wetter bedingt. Die Gurken ein wenig krumm gewachsen, die Birne mit kleinen Hagelschäden, zarte Tomaten mit leichtem Sonnenbrand. Geschnitten im Salat oder in der Pastasauce fallen diese Launen der Natur gar nicht mehr auf.

    Marmelade statt Mülltonne

    Pflaumen, Aprikosen, Pfirsiche und Nektarinen sind anfällig für Druckstellen beim Transport. Solange die Schale nur Druckstellen aufweist, aber ansonsten intakt ist, lassen sich diese vollreifen Früchte sehr gut zu Marmelade, Chutney oder Kompott einkochen und so sogar noch länger haltbar machen.

    Von wegen Saftladen: Äpfel und Möhren landen in der Presse

    Runzlige Äpfel, aber auch lange gelagerte Möhren sind immer noch saftig genug, um zu leckerem Saft gepresst zu werden. Mit einem Schuss Zitronensaft, Honig und Ingwer wird daraus ein vitaminreicher Genuss besonders in der kalten Jahreszeit.

    Süße Macke: Braune Bananen zum Backen

    Dunkelbraun, weich und süßlich duftend: überreife Bananen sind nicht jedermanns Sache, um sie noch roh zu essen. Umso besser machen sie sich dafür als süße, cremige Zutat im Smoothie. Auch Bananenbrot wird um Längen besser, werden richtig reife Bananen dafür verwendet.