Neue deutsche Küche

Deftige, bodenständige Fleischgerichte in urigen Wirtshäusern – das assoziieren viele mit der deutschen Küche. Und wie sieht es am heimischen Herd aus? Im kulinarischen Deutschland hat sich im in den letzten Jahren viel getan und die Rezepte der neuen deutschen Küche begeistern sogar international. Um diesen Wandel besser einordnen zu können, lohnt ein Blick in die Geschichte. Denn natürlich basiert das Heute auch auf dem Gestern.

Viele Köche bereichern die deutsche Küche

Weißwürste in Bayern, Sauerbraten im Rheinland oder Grünkohl mit Pinkel in Bremen. Beschäftigt man sich mit der Geschichte der deutschen Küche, fällt schnell auf: Eine einheitliche Nationalküche gab es nie. Vielmehr sind es die regionalen Besonderheiten, die zeigen, wie vielseitig deutsches Essen ist. Grund für die Entwicklung unterschiedlicher regionaler Geschmäcker und Rezepte sind geographische und historische Faktoren. Die Lage Deutschlands inmitten Europas, umgeben von neun Nachbarländern, hat dafür gesorgt, dass verschiedene kulturelle Einflüsse die Essgewohnheiten in allen Landesteilen geprägt haben. Aber auch Zuwanderer und deren Familien und Nachkommen haben die deutsche Küche beeinflusst und vielfältiger gemacht.

Internationale Küche als Vorbild

Zurück zu den Wurzeln – der Weg der neuen deutschen Küche

Das Handwerk lebt auf

Neben der Rückbesinnung auf regional verfügbare Zutaten dreht sich in der neuen deutschen Küche vieles um die Wertschätzung des traditionellen Handwerks. Nach einer Zeit der Globalisierung und Massenproduktion gibt es heute eine Sehnsucht nach „Handgemachtem“. Ob Bäckerbrot, Qualitätsfleisch vom nahegelegenen Bio-Bauern oder Craft-Bier aus kleinen, eigenständigen Brauereien – Qualität und Nachhaltigkeit gewinnen an Aufmerksamkeit und Einfluss. Grund genug, die neue deutsche Küche kennenzulernen und die Zubereitung und unsere heimischen Gerichte zu feiern!

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