Sanddorn – der Alleskönner von der Küste

    Ostsee-Urlaub – das bedeutet lange Spaziergänge am Strand und eine frische Brise im Gesicht. Neben Muscheln oder Bernstein ist auch Sanddorn ein beliebtes Mitbringsel. Doch was verbirgt sich hinter der orangefarbenen Superfrucht und warum fühlt sie sich an der Küste besonders wohl?

    Obwohl Sanddorn schon seit Jahrtausenden in Deutschland wächst, hat die Wunderfrucht ihren Ursprung im Himalaya Gebirge. Da die robusten Sträucher am liebsten an sonnigen Orten auf sandigem, kalkhaltigen Boden wachsen, sind sie vor allem in der Küstenregion der Ostsee zu finden. Doch auch im heimischen Garten lässt sich Sanddorn bei den richtigen Licht- und Bodenverhältnissen wunderbar selbst anpflanzen. Geerntet werden die Beeren zwischen August und Oktober, wobei sich die Ernte aufgrund der stacheligen Zweige als schwierig gestaltet. Ein beliebter Trick ist es deshalb, einzelne Äste abzuschneiden, einzufrieren und die gefrorenen Beeren abzuschütteln.

    Der heimliche Held unter den Vitaminlieferanten

    Herbstzeit ist Erkältungszeit. Während bei Schnupfen und Grippe meist auf altbekannte Vitaminlieferanten wie Zitronen und Orangen zurückgegriffen wird, fristet Sanddorn noch ein Schattendasein in der Hausapotheke. Dabei sind die kleinen orangefarbenen Früchte ein wahres Superfood. Aufgrund der hohen Konzentration an Vitamin C decken schon geringe Mengen verarbeiteter Sanddorn-Früchte den täglichen Bedarf eines Erwachsenen und stärken das Immunsystem. Neben weiteren Vitaminen und Spurenelementen, wie etwa Magnesium und Kalzium, weist Sanddorn auch einen hohen Gehalt an Vitamin B12 auf. Da sich dieses sonst nur überwiegend in Fleisch finden lässt, ist Sanddorn ein attraktives Nahrungsergänzungsmittel für Vegetarier und Veganer.

    Saft, Aufstrich oder in der Kosmetik – Sanddorn lässt sich vielfältig nutzen

    Aufgrund des recht sauren Geschmacks der Beere, wird Sanddorn oft in verarbeiteter Form angeboten. Dabei sind den Verarbeitungsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt und man kann die Superfrüchte als Tee, Marmelade oder erfrischende Eissorte finden. Für eine volle Wirkungsweise wird jedoch empfohlen, die Frucht so unverarbeitet wie möglich zu genießen. Dafür bieten sich vor allem Sanddorn-Säfte, Mus oder auch Smoothies an.
    Auch in Kosmetikprodukten kommt die Wunderbeere immer öfter zum Einsatz. Cremes oder Öle mit Sanddornzusatz haben eine entzündungshemmende Wirkung und helfen der Haut, sich zu regenerieren.

    Bild 1:©Elena Moskalenko/istock
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