Schnell und einfach: Hühnerbrühe

    Wie viel Wohlgefühl passt in eine Suppenkelle? Sehr viel! Als echtes „Soulfood“ ist die Hühnerbrühe ein wärmender und kräftigender Begleiter für viele Gelegenheiten. Die wohltuende Wirkung des Gerichts ist sogar wissenschaftlich belegt: Hühnerbrühe wirkt entzündungshemmend und lindert dadurch Erkältungssymptome. Darum lieben wir diesen Küchenklassiker besonders in der kalten Jahreszeit. Manche denken jetzt bestimmt, Hühnerbrühe zu kochen sei kompliziert und zeitaufwendig. Doch das ist ein Irrtum, mit dem wir gerne aufräumen möchten. Mit unserem Rezept gelingt das Gericht selbst weniger erfahrenen Köchinnen und Köchen. Im Schnellkochtopf geht die Zubereitung außerdem blitzschnell.

    Zutaten für hausgemachte Hühnerbrühe:

    ● ein ganzes Suppenhuhn
    ● ein Bund Suppengrün
    ● eine Zwiebel
    ● ein Bund glatte Petersilie
    ● zwei Lorbeerblätter
    ● ganze Pfefferkörner
    ● eine Nelke
    ● Salz

    Die Devise lautet: Keine Angst vor dem großen Vogel! Suppenhühner können im Supermarkt oder beim Metzger fertig vorbereitet gekauft werden. Das Huhn nun gründlich innen und außen abspülen und in einen großen Schnellkochtopf geben. Das geputzte und geschnittene Suppengrün sowie die Petersilie, Salz und Gewürze dazu und mit Wasser aufgießen, sodass alles leicht bedeckt ist. Den Schnellkochtopf nach Anleitung verschließen, die Kochkrone im Deckel auf Stufe 2 (Schnellgarstufe) stellen und den Topfinhalt mit voller Herdleistung ankochen. Sobald der gelbe Ring sichtbar wird, die Energiezufuhr reduzieren. Wenn der grüne Ring erscheint, beginnt die Garzeit von 30 Minuten. Nach Ende der Garzeit den Schnellkochtopf nach Anleitung abdampfen und öffnen.

    Nach dem Garen das Huhn entnehmen und die Suppe durch ein großes Sieb gießen und auffangen. Wer auch Fett und Schwebstoffe filtern will, gießt die Hühnerbrühe durch ein Tuch.

    Tipp 1: Hühnerfleisch als Einlage

    Das Fleisch von Suppenhühnern wird durch das lange Kochen oft trocken und ist als Suppeneinlage nicht ideal. Wenn Sie dennoch Hühnerfleisch in Ihrer Brühe wünschen, verwenden Sie zur Zubereitung besser ein ganzes Hähnchen oder Hähnchenschenkel. Das Fleisch nach dem Garen einfach vom Knochen zupfen, bei Bedarf mit dem Messer zerkleinern, und als Einlage in die Brühe geben.

    Tipp 2: Kartoffeln als Suppeneinlage

    Als Einlage eignen sich neben Fleisch auch vorgekochte Suppennudeln oder Kartoffeln: Dazu etwa 250 ml Wasser in den Schnellkochtopf gießen, die geschälten und geschnittenen Kartoffeln in den gelochten Einsatz geben und etwa 10 Minuten auf Stufe 1 garen.

    Tipp 3: Vorrat anlegen

    Hühnerbrühe lässt sich wunderbar portionsweise einfrieren. Bei drohender Erkältung haben Sie dann immer eine Portion hausgemachter Brühe zur Hand: einfach auftauen, erwärmen und genießen. Guten Appetit!

    Bild: ©supercat67/istock