Vom Baum in den Mund – Essbarer Christbaumschmuck

    Ihnen sind Christbaumkugeln, Lametta oder Holzfiguren am Weihnachtsbaum zu langweilig? Kein Problem: Mit essbarem Christbaumschmuck bringen Sie nicht nur frischen Wind in Ihre Weihnachtsdeko, sondern können auch ganz persönliche Kreationen zaubern. Wir verraten ein Rezept, mit dem der außergewöhnliche Baumschmuck gelingt.

    Vielfältig schön

    Essbarer Baumschmuck bringt an Weihnachten gleich dreifache Freude. Er beglückt nicht nur das Auge und schmeckt ganz wunderbar, auch das Basteln – oder besser gesagt, das Backen – macht richtig Spaß. Wie auch bei klassischem Christbaumschmuck gibt es vielfältige Varianten, die Vorfreude auf das Fest machen.

    Grundsätzlich gilt: An den Baum kommt an Lebensmitteln nur, was sich gut hält und bis zum Weihnachtsfest verzehrbar bleibt. Neben rotweißen Zuckerstangen, die an amerikanische Weihnachtsfilme erinnern, finden auch Lebkuchenmännchen, ausgestochene Plätzchen oder kleine Kränze aus Baiser an den Tannenzweigen Ihren Platz. Liebevoll verziert und mit farbigem Schleifenband oder einer dünnen Kordel aufgehängt, machen sie den Baum zu einem köstlichen Gesamtkunstwerk.ibt es vielfältige Varianten, die Vorfreude auf das Fest machen.

    Der Klassiker für den Christbaum

    Die klassischen Plätzchen zum Ausstechen bieten einerseits wahre Formvielfalt von Stern, über Rentier bis hin zum Schneemann und noch dazu die perfekte Fläche für Verzierungen. Mit diesem Rezept kann die Weihnachtsbäckerei starten.

    Zutaten:
    250 g Butter, weich
    150 g Zucker
    1 Päckchen Vanillezucker
    2 Eier
    500 g Mehl
    2 TL Backpulver
    1 TL Lebkuchengewürz


    Zubereitung:

    1. Alle Zutaten in einer Schüssel zusammenrühren und zu einem Teig kneten.
    2. Den Teig für etwa eine halbe Stunde kaltstellen.
    3. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig darauf ausrollen.
    4. Nun Plätzchen in beliebigen Formen ausstechen.
    5. Um die Plätzchen später mithilfe einer Schnur aufhängen zu können, benötigt jedes Plätzchen ein kleines Loch. Stecken Sie dafür ein kleines Holzstäbchen in das Plätzchen und lassen dieses während dem Backen stecken. So wird verhindert, dass das Löchlein sich im Ofen wieder verschließt.
    6. Die Plätzchen schließlich auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und im vorgeheizten Backofen für etwa 10 Minuten bei 175 Grad backen.


    Sind die Plätzchen fertig gebacken, abgekühlt und der Holzstab ist entfernt, können Sie mit dem Verzieren loslegen. Dabei kann der Kreativität freie Bahn gelassen werden. Weißer Zuckerguss eignet sich beispielsweise gut um Muster oder Ornamente auf die Plätzchen zu bringen. Ob kleine Gesichter oder grafische Linien bleibt ganz Ihnen überlassen. Ein wenig Farbe kommt mit bunten Streuseln oder Zuckerperlen ins Spiel. Wer es besonders knallig mag, kann auch den Zuckerguss mit Lebensmittelfarbe einfärben.

    Zum Schluss gilt es dann nur noch sicherzustellen, dass die Plätzchenanhänger auch wirklich am Weihnachtsbaum landen und nicht schon in der Küche vernascht werden.

    Bild 1: ©Antonio Gravante/iStock
    Bild 2: ©GMVozd/iStock