Nach Oben
    Traditionell gehört es zur deutschen Küche wie Saumagen oder Käsespätzle. In den vergangenen Jahrzehnten ein wenig in Vergessenheit geraten, ist es seit einiger Zeit aber besonders in der Sterneküche wieder auf dem Vormarsch: das Wurzelgemüse. In den knubbeligen Knollen stecken jede Menge Aroma und Vitalstoffe. Das Gute daran ist das Gute darunter Beim Begriff Wurzelgemüse denken die meisten zuerst an Knollensellerie, Petersilienwurzeln oder Möhren. Aber es gibt noch viel mehr: Rettich, Pastinaken, Radieschen, Steckrüben, Topinambur, Schwarzwurzel und Rote Bete sind die verbreitetsten unter den heimischen Wurzeln. Weniger bekannt sind die Hafer- und die Zuckerwurzel oder die in Südamerika beheimatete Yacón, die mit Topinambur verwandt ist. Die Haferwurzel erinnert geschmacklich an Austern und ähnelt in ihrer Zubereitung der von Spargel oder Schwarzwurzeln. Häufig wird sie als Gemüsebeilage zu Fisch serviert. Variantenreiche Zubereitungsmöglichkeiten bietet die mehlig-süßlich schmecken
    In der goldenen Jahreszeit wird der Blick nicht nur nach vorn, auf das nahende Jahresende, sondern auch zurück gerichtet: Mit dem Erntedankfest Anfang Oktober geht ein kurzes Innehalten einher, um dankbar wahrzunehmen, was auf unseren Feldern wächst und was wir als Lebensmittel genießen dürfen. Das ist eine fantastische Gelegenheit, einmal genauer zu betrachten, was die Welt des Gemüses an ausgefallenen Schätzen zu bieten hat. Bunte Beten Die Rote Bete hat beispielsweise zwei leckere Schwestern, die ihr in Farbspiel und Geschmack in nichts nachstehen. Die Gelbe Bete, die in einer leuchtend gelben Farbe strahlt, schmeckt etwas fruchtiger, milder und süßer als die rote Variante. Die Ringelbete zeichnet sich durch ein ansehnliches, rot weißes Ringelmuster aus und schmeckt im Vergleich zur Roten Bete süßlicher, zarter und weniger erdig. Wird sie roh gegessen, punktet sie mit einer leichten Schärfe. Mexikanische Minigurke Beim Angebot an Gurken lohnt es sich, nach der mexikanischen Minigur