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    Ein wenig geriebene Muskatnuss ist vor allem aus Kartoffelpüree oder Lebkuchen nicht wegzudenken, doch was kann dieses Gewürz noch, wo kommt die Muskatnuss eigentlich her und was lohnt es sonst noch zu wissen? Beere statt Nuss Obwohl der Name anderes vermuten lässt, handelt es sich bei der Muskatnuss um eine Beere. Gut versteckt im Inneren befindet sich, umhüllt von einer holzigen Schale, der Kern, den wir getrocknet als Gewürz verwenden. Unter der Muskatblüte, die ebenfalls als Pulver zum Würzen genutzt wird, versteht man hingegen den getrockneten Samenmantel. Die Blüte wird oft beim Backen gebraucht, weil sie etwas milder sowie feiner als die Muskatnuss schmeckt. Ferne Herkunft Das aromatische Gewürz kommt den weiten Weg von den Gewürzinseln, den indonesischen Molukken, zu uns. Ursprünglich wurde die Muskatnuss auf den Banda-Inseln angebaut. Im 12. Jahrhundert gelangte sie schließlich nach Europa und wurde auch hier zu einem beliebten Gewürz. So schmeckt’s Hervorgerufen durch die en
    Curry ist kein Gewürz im eigentlichen Sinn, sondern vielmehr eine Gewürzmischung, die sich aus über 30 Bestandteilen zusammensetzen kann. Nach der Kolonialisierung Indiens durch die Engländer im 18. Jahrhundert, brachten die Briten eine vereinfachte Gewürzmischung für einen typisch indischen Eintopf mit nach Hause – so gelangte Curry nach Europa. Die kräftig gelbe Farbe verdankt die Gewürzmischung dem Kurkuma, auch Gelbwurz genannt. Andere übliche Bestandteile sind Chili, Koriandersamen, Gewürznelken, Kreuzkümmel, Fenchelsamen, Pfeffer, Kardamom, Ingwer und Muskatblüte. Während in Indien nahezu jeder sein eigenes „Masala“ herstellt, werden die Mischungen hierzulande fertig gemixt verkauft und inzwischen auch für typisch deutsche Kreationen wie die Currywurst verwendet. Bild: ©Andrey Danilovich/istock