Nach Oben
    Ein wenig geriebene Muskatnuss ist vor allem aus Kartoffelpüree oder Lebkuchen nicht wegzudenken, doch was kann dieses Gewürz noch, wo kommt die Muskatnuss eigentlich her und was lohnt es sonst noch zu wissen? Beere statt Nuss Obwohl der Name anderes vermuten lässt, handelt es sich bei der Muskatnuss um eine Beere. Gut versteckt im Inneren befindet sich, umhüllt von einer holzigen Schale, der Kern, den wir getrocknet als Gewürz verwenden. Unter der Muskatblüte, die ebenfalls als Pulver zum Würzen genutzt wird, versteht man hingegen den getrockneten Samenmantel. Die Blüte wird oft beim Backen gebraucht, weil sie etwas milder sowie feiner als die Muskatnuss schmeckt. Ferne Herkunft Das aromatische Gewürz kommt den weiten Weg von den Gewürzinseln, den indonesischen Molukken, zu uns. Ursprünglich wurde die Muskatnuss auf den Banda-Inseln angebaut. Im 12. Jahrhundert gelangte sie schließlich nach Europa und wurde auch hier zu einem beliebten Gewürz. So schmeckt’s Hervorgerufen durch die enthaltenen ätherischen Öle, schmeckt die gehobelte Muskatnuss würzig-süß, leicht scharf und pfefferartig. Der Geruch erinnert ein wenig an Holz. Verwendung Zu kaufen gibt es die Muskatnuss in Deutschla