Nach Oben
    Der Januar in Deutschland hat es nicht leicht: Passend zum Grau kehrt nach den Feiertagen der Alltag zurück, aber bis zum Frühling ist es noch so, so lang. Kein Wunder, dass sich da viele in die Ferne und in die Sonne träumen – zum Beispiel nach Indien, wohin auch unser ayurvedisches Rezept entführt und an kalten Wintertagen Wärme spendet. Reiselust auf dem Teller Wellness passiert nicht nur im Spa, bei langen Massagen oder einem Bad – Wellness kann auch aus der Küche kommen. Mit den richtigen Gewürzen, vielen frischen Kräutern und einer schönen Atmosphäre beim Essen kann ein Gericht nicht nur den Winterblues kurieren, sondern auch nachhaltig zum Wohlbefinden und zur Gesundheit beitragen. In der ayurvedischen Küche sind Körper und Geist eng verknüpft und spiegeln sich in Zubereitungsart, Zutatenwahl und Würzung der Speisen wider. Unser herzhaft wärmendes Kitchari aus Reis, Mungbohnen und Gewürzen wird in Indien traditionell zur Reinigung und zur Heilung der Verdauungsorgange gegessen
    Leuchtend bunte Früchte und Gewürze jeder Geschmacksrichtung türmen sich in runden Weidenkörben und einfachen Jutesäcken. Aus kleinen Plastikschüsseln und riesigen Töpfen fördern Straßenverkäufer exotischste Speisen zutage. Jeder Schritt durch die von Marktständen gesäumten Gassen Bangkoks, Seouls oder Singapurs erweitert den kulinarischen Horizont. Asiatisches Streetfood ist nur eine kulinarische Facette der Welt: Rund um den Globussind unterschiedlichste Esskulturen verbreitet, die ebenso kontrastreich sind, wie das Klima und die Vegetation der verschiedenen Länder. Was gut ankommt, regional, aber auch durch die weltweite Vernetzung beeinflusst. Wer eine besonders verlockende Delikatesse entdeckt, zückt statt des Bestecks zunächst das Smartphone. Egal ob sie an der Küste oder im Landesinneren, auf der Nord- oder Südhalbkugel entstanden ist, Esskultur, die den Nerv der Zeit trifft, hat das Potential, sich innerhalb kürzester Zeit zum Food-Trend zu entwickeln. Bis heute finden sich üb