5 Tipps zur Erkältungsvorsorge

    Der Kopf schmerzt, die Nase läuft und der Hals kratzt? In der kalten Jahreszeit sind Symptome wie diese keine Seltenheit und meist steckt eine banale Erkältung dahinter. Nichtsdestotrotz sind Halsschmerzen, Hustenreiz und eine verstopfte Nase einfach lästig. Mit diesen 5 Tipps helfen Sie Ihrem Immunsystem auf die Sprünge und lindern erste Beschwerden auf natürliche Weise.

    Erkältungssaft aus Meerrettich

    Schon beim Reiben des auf den ersten Blick unscheinbaren Meerrettichs werden ätherische Öle frei, die die Nase zum Tropfen und die Augen zum Tränen bringen können. Klingt unangenehm – doch der Sekretabfluss ist bei Erkältung notwendig. Ob als handelsüblicher Tafelmeerrettich, selbst geraspelt oder als Saft – in den Speiseplan integriert, fördert er zudem die Durchblutung und unterstützt so das Abwehrsystem. Zerkleinert und gezuckert tritt übrigens nach einigen Stunden der Saft aus der Wurzel aus, der wie Hustensaft eingenommen bei ersten Erkältungsanzeichen Wunder wirken kann.

    Vielseitig gesund: Fenchel

    Bekannt ist vor allem seine heilsame Wirkung bei Verdauungsstörungen. Doch auch bei Erkältung ist Fenchel – frisch, getrocknet, als Sirup, Salat oder Tee zubereitet – einen Versuch wert. Das Heilkraut wirkt nicht nur beruhigend und krampflösend, sondern auch entzündungshemmend.  So kann sein Verzehr bei einem Infekt positiven Einfluss auf die schmerzhaft geschwollenen Schleimhäute haben. Die enthaltenen ätherische Öl lösen festsitzenden Schleim aus den Bronchien und lindern so Erkältungsbeschwerden wie Husten und Schnupfen.

    Hühnersuppe statt schwer Verdauliches

    Bekömmliche, kalorienarme Speisen tun dem angeschlagenen Organismus gut – fettreiche, schwer verdauliche Kost kann ihn hingegen überfordern. Vor allem leichte Suppen sind zu empfehlen: Sie fördern die Durchblutung und der heiße Dampf hilft, die oberen Atemwege zu befreien. Gerade Hühnersuppe ist bei Erkältungssymptomen beliebt. Sowohl dem Hühnerfleisch als auch dem enthaltenen Gemüse werden positive Effekte auf das Immunsystem nachgesagt.

    Mit Chili oder Cayennepfeffer würzen

    Schon ein erster gut gewürzter Löffel sorgt für ein gesteigertes Wohlbefinden: Wer sein Erkältungssüppchen mit Chili würzt, fördert nicht nur heilsames Schwitzen. Die in der Schote enthaltenen Vitamine und ätherischen Öle haben eine antibakterielle Wirkung. Das für die Schärfe verantwortliche Capsaicin löst zudem den Schleim, indem es die Durchblutung der Schleimhäute anregt. Diese sind anschließend besser gegen Erreger gewappnet.

    Eine Extraportion Knoblauch bitte

    Alliin und Allicin heißen die in Knoblauch und Zwiebeln enthaltenen „Wundermittel“ gegen Erkältung. Sie wirken antibakteriell und sollen helfen, den Infekt deutlich schneller zu überstehen. Am besten man nimmt die aufkommende Erkältung direkt zum Anlass, zum regelmäßigen Knoblauch- und Zwiebelesser zu werden – dann lässt der nächste Schnupfen hoffentlich länger auf sich warten.