Das perfekte Osterlamm

    Wenn die Sonne sich wieder regelmäßig blicken lässt, die Narzissen blühen und die Luft nach Frühling riecht, dann steht Ostern vor der Tür: eines der schönsten Familienfeste des Jahres. Ebenso wie an Weihnachten, gibt es unzählige Bräuche, die in jedem Jahr dazugehören. Die Kleinen suchen im Garten nach bunten Ostereiern, die Großen kommen abends am Osterfeuer zusammen und ein leckeres Osteressen mit der ganzen Familie rundet die festliche Stimmung ab.

    Das kulinarische Ostern hat eine lange Tradition

    Kulinarisch beginnt Ostern am Gründonnerstag oft mit grünen Gerichten wie Spinat, Grünkohl oder Kartoffeln mit Petersilie. Am Karfreitag kommt vielerorts Fisch auf den Tisch, der nicht nur ein Symbol des christlichen Glaubens ist, sondern auch ein typisches Essen an diesem Fastentag. Am Ostersonntag darf dann endlich wieder geschlemmt werden. Ein traditionelles Gericht und das Highlight vieler Ostermenüs ist der Lammbraten. Doch wo kommt diese Tradition eigentlich her?
    Das Osterlamm gibt es nicht erst seit gestern. Der Brauch geht auf das jüdische Pessachfest zurück, das an die Befreiung der Israeliten und den Auszug aus Ägypten erinnert und bei dem traditionell ein Lamm geschlachtet wird. Im Christentum symbolisiert das Lamm seit jeher Unschuld und Reinheit.

    Osterlamm mal anders – Ausgefallene Zubereitungsarten

    Wenn es an die Zubereitung der zarten Lammkeule oder des Lammkarrees geht, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Grundsätzlich harmoniert Lamm gut mit kräftigen Aromen wie Rosmarin, Lorbeer, Knoblauch oder Thymian. In vielen Familien wird es mit einer Kräuterkruste serviert. Eine für den deutschen Gaumen womöglich ungewöhnliche Variante ist hingegen die Kombination mit Minzsauce. Sie stammt aus Great Britain und die Engländer lieben diese Kombination zurecht. Feurig scharf wird das Lamm, wenn man es nach marokkanischer Art zubereitet: hierbei wird die Lammschulter neben Knoblauch mit Harissa eingerieben.

    Osterlamm als Kuchen

    Wer jedoch kein Freund von Lammfleisch ist, muss trotzdem nicht auf diese Ostertradition verzichten. Ein ebenso weit verbreiteter Brauch ist das Osterlamm serviert als süßer Kuchen – zubereitet aus Rührteig. Dieser gehört neben dem Hefezopf oder Hefekranz zu den beliebtesten Osterkuchen und schmeckt nicht nur den Kids.

    Lammkarree mit Kartoffelstampf und Minzsauce

    Zutaten für 6 Personen:

    1,2 kg mehligkochende Kartoffeln

    150 ml Milch

    30 g Butter

    Muskat

    Salz

    Pfeffer

    1 ½ Bund frische Minze

    1 ½ EL Zucker

    6 EL Weißwein-Essig

    1,5 kg Lammkarree 

    1 EL Öl

    Zubereitung:

    Kartoffelstampf:

    1. Die Kartoffeln gründlich waschen, schälen, schneiden und in Salzwasser ca. 20 Minuten weichkochen. 

    2. Nach dem Abgießen Milch und Butter hinzugeben. Mit einem Kartoffelstampfer zu Püree stampfen. Schließlich mit Muskat und Salz würzen.

    Minzsoße:

    1. Minze waschen, abtrocknen, die Blätter abzupfen und möglichst fein hacken. 

    2. Den Zucker mit einer Prise Salz in 2 EL Wasser auflösen und zusammen mit dem Weißwein-Essig aufkochen. 

    3. Dann die gehackte Minze hineingeben und gut verrühren.

    Lammkarree:

    1. Den Backofen auf ca. 175°C vorheizen. Das Lammfleisch waschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. 

    2. In einem Edelstahlbräter 1 EL Öl erhitzen. Nun das Fleisch kräftig anbraten und mehrmals dabei wenden. Mit Salz und Pfeffer würzen und im vorgeheizten Backofen garen. Für Lammkarrees in medium, diese ca. 11 Minuten im Ofen lassen. 

    3. Das Fleisch aus dem Backofen nehmen und in Stücke bzw. Rippen schneiden.

    Den Kartoffelstampf und das Fleisch zusammen mit der Minzsoße auf Tellern anrichten.



    Bild 1: ©Kate Daigneault 
    Bild 2: ©Nadine Greef 

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