Deutschland, Brotland – Brot backen als Handwerk

    Kaum betritt man eine Bäckerei, begrüßt einen der Duft von frisch gebackenem Brot. Es gibt fast nichts, das so gut riecht wie ein warmer Laib Brot – sofort kommt ein Gefühl von Geborgenheit und Heimat auf. Das schafft so schnell kein anderes Lebensmittel!

    Die Grundzutaten eines Brotes sind dabei ganz simpel: es braucht nur Mehl, Wasser, Salz, Hefe und/oder Sauerteig. Werden diese Zutaten in hoher Qualität, mit ausreichend Zeit und der richtigen Temperatur für Teig und Ofen verarbeitet, gelingt ein Brot, das innen schön saftig ist und außen mit einer appetitlichen Kruste punktet.

    Die beliebtesten Brote in Deutschland

    Heute ist das beliebteste Brot in Deutschland das Mischbrot. Dabei beträgt die Getreideart, die im Namen des Brotes enthalten ist, zwischen 50 bis 89 Prozent. So liegt beispielsweise bei einem Roggenmischbrot der Roggenanteil zwischen diesen Werten.

    Weitere Klassiker im Bäcker-Regal sind Vollkornbrote, Weizenbrote, Roggenbrote, Schrotbrote, Mehrkorn-, Dreikorn- oder Vierkornbrote. Ausschlaggebend für die Unterscheidung ist die Zusammensetzung des verwendeten Mehls. So sind in Deutschland mit der Zeit facettenreiche Brotvarianten und über 3000 Sorten entstanden – Das macht die deutsche Brotkultur sogar zum offiziellen immateriellen Kulturerbe der UNESCO.

    Inspirationen für den nächsten Besuch beim Bäcker

    Über die herkömmlichen Brotsorten hinaus, bieten viele Bäckereien zudem unkonventionellere Exemplare mit kreativen Rezepturen an, die einen neuen Twist in die tägliche Brotzeit bringen und untermauern, warum wir Deutschen so berühmt sind für unsere Brotvielfalt.

    Das Gewürzbrot

    Ein Gewürzbrot – nur mit Butter oder kombiniert mit einem kräftigen Käse – macht das Abendbrot beispielsweise zu einem hoch aromatischen Genuss. Dafür werden Gewürze wie Kümmel, Koriander, Fenchel oder Anissamen eingebacken. Ähnlich intensiv im Aroma sind Brote mit Kräutern oder Stückchen von Schinken, Zwiebeln, Oliven, Tomaten oder Käse. Ein knackiges Nussbrot passt hingegen nicht nur zu herzhaftem Wurstaufschnitt, sondern ebenfalls perfekt zu fruchtiger Frühstücks-Marmelade.

    Das Kartoffelbrot

    Neben Spezialzutaten im Teig können ebenso Getreidemehl-Alternativen den Geschmack eines Laibes formen und verändern. Mit Kartoffelmehl entsteht so ein reichhaltiges Kartoffelbrot, das mit rustikalem Geschmack überzeugt. Im Hinblick auf Fitnesstrends werden Low Carb- bzw. Eiweißbrote immer beliebter, weil diese – statt Getreidemehl mit hohem Kohlenhydratgehalt – pflanzliche oder tierische Eiweiße, Ballaststoffe und gesunde Fettsäuren aus Nüssen, Kernen und Samen enthalten.

    Doch egal, ob Klassiker oder Spezialbrot, eines haben sie alle gemein: Ein frisches, saftiges Handwerks-Brot mit herrlichem Eigengeschmack benötigt keinen aufwendigen Belag, als ergänzender Partner reicht in diesem Falle ein wenig sahnige Butter und grobes Salz.

    Handwerk schmeckt man

    Brot aus echtem Handwerk zu finden wird jedoch immer schwieriger, denn es braucht Zeit ein Brot nach Handwerksprinzipen zu backen. Aus diesem Grund werden Backwaren heute oftmals industriell gefertigt und vor Ort lediglich aufgebacken. Nur durchschnittlich eines von fünf Broten stammt heute von einem handwerklichen Bäckereibetrieb. Dabei lohnt es besonders den traditionellen Bäcker zu besuchen, denn man kann die wertvoll investierte Zeit und Hingabe bei der Zubereitung regelrecht schmecken und das Bäckerbrot hält sich darüber hinaus um einiges länger.

    Auf den heimischen Tisch

    Wer selbst zum Bäckermeister werden will, kann Brot auch ohne viel Aufwand in der heimischen Küche zaubern. Dabei hilft der gusseiserne arcana Bauernpfanne mit Deckel. In diesem backt der Teig, nachdem er ausreichend Ruhe genossen hat, im Backofen zu einem leckeren Brot. Die Bauernpfanne verhindert, dass zu viel Wasser entweicht und sorgt so dafür, dass das Brot schön saftig bleibt und eine knusprige Kruste erhält.

    Ob zum Frühstück, als Pausenbrot oder zum Abendessen, mit dem perfection Brotmesser kann das selbstgebackene Brot schließlich in gleichmäßige Scheiben geschnitten werden. Die lange kräftige Klinge mit Wellenschliff sorgt dafür, dass selbst harte Krusten spielend leicht zu handhaben sind.

    Bild: ©AND-ONE/istock

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