Die hohe Kunst des Kombinierens

    In welchen Situationen entlockt uns eine Gabel mit Essen ein genussvolles „Hmm“ oder „Ohh“? Wir sind immer dann von einer Speise begeistert, wenn sich Zutaten perfekt ergänzen oder gegenseitig unterstützen: Die Essenz eines leckeren Gerichts oder eines guten Rezepts liegt zu großen Teilen in der Kombination von Aromen.

    Das perfekte Paar
    Bestimmte Aromen versetzen uns in ferne Länder, andere wecken Erinnerungen an die Kindheit oder ein besonders markantes Geschmackserlebnis. Die hohe Kunst des Kochens ist es, die Aromen verschiedener Lebensmittel so zu kombinieren, dass ein harmonisches Geschmackserlebnis dabei herauskommt und Emotionen geweckt werden. Neben gelernten Kombinationen wie Tomate mit Basilikum, die uns in der Küche immer wieder begegnen, kann jeder Hobbykoch mit ein bisschen Mut auch außergewöhnliche Paarungen entdecken, 
    die erstaunlich perfekt zusammenpassen.

    Probieren geht über Studieren
    In der Küche, wie auch in vielen anderen Lebensbereichen, gilt: Probieren geht über Studieren. Wer Spaß daran hat, Neues auszuprobieren, findet schnell bemerkenswerte oder unerwartete Aroma-Kombinationen. Mit ein bisschen Courage beim Einkauf und in der Abwandlung von Rezepten gelingen bald Arrangements auf dem Teller, die inspirieren und neue Geschmackswelten eröffnen.

    Kochen als Wissenschaft
    Neben der Trial-and-Error-Methode gibt es auch einen wissenschaftlichen Ansatz, der sich mit Aroma-Pairings beschäftigt. Das Gespann aus dem britischen Sternekoch Heston Blumenthal und dem Chemiker François Benzi hat eine Hypothese aufgestellt: Unterschiedliche Zutaten harmonieren immer dann, wenn sie identische Schlüsselaromastoffe/-moleküle enthalten. So passen auch Lebensmittel zusammen, die 
    auf den ersten Blick eine abwegige Fusion darstellen. Weiße Schokolade und salziger Kaviar oder Lammfleisch mit Erdbeere sind gute Beispiele.

    Für die Adaption im eigenen Heim gibt es einige Kombinationshilfen, die den Einstieg erleichtern. Nicht nur Online-Datenbanken, sondern auch das Buch „Flavour Pairing“ von Heiko Antoniewicz helfen dabei, außergewöhnliche Paarungen zu finden.

    Ungewöhnliche Geschmackserlebnisse
    Gekochter Blumenkohl mit Kakaopulver ist beispielsweise eine Zusammenstellung, die es auszuprobieren lohnt. Auch Fenchel und Grapefruit passen zusammen, da sie bestimmte Aromastoffe teilen. Ein Hummersalat kann so wunderbar mit in Gewürzen marinierten Grapefruitspalten sowie Julienne vom Fenchel serviert werden. Frische Erbsen lassen sich nur zu Kartoffelpüree und Karotten kombinieren? Varianten mit Vanille, Gin, Aprikose oder Passionsfrucht können das Traditionsgemüse in ganz neuem Licht erscheinen lassen. Mindestens genauso außergewöhnlich ist die Fusion von Himbeere und schwarzer Olive. Auch sie kann funktionieren, weil beide Zitrus- und Grasnoten teilen. Den Beweis liefert ein Schokoladenparfait auf Himbeerspiegel, garniert mit salzigem Oliven-Crumble.

    Solch wagemutige Aroma-Pairings garantieren, dass es in der Küche nicht langweilig wird. Trauen Sie sich, neue Wege zu gehen und probieren Sie um die Ecke zu denken, damit es auf dem Teller nicht nur lecker, sondern auch spannend zugeht.

    Bild 1: ©Romariole/iStock
    Bild 2: ©Freila/iStock

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