Echte Kombinationswunder: Preiselbeeren

    Vollgepackt mit wertvollen Antioxidantien, Vitaminen und ihrem unverkennbar süß-saurem Geschmack haben Preiselbeeren längst einen festen Platz in der Küche. Vor allem zur Weihnachtszeit sind die kleinen roten Beeren echte Must-haves und verleihen vielen Rezepten das gewisse Etwas. Erfahren Sie hier alles über die kleine, gesunde Beere und ihr einzigartiges Kombinationspotential! 


    Wer hätte das gedacht? Preiselbeeren gehören zur Familie der Heidelbeeren und können sogar zweimal pro Jahr geerntet werden. Die amerikanische Cranberry sieht ihr zum Verwechseln ähnlich, geschmacklich haben die beiden jedoch wenig gemeinsam: Cranberries sind viel saurer und werden deshalb kaum zum Kochen verwendet. Roh wird jedoch auch die Preiselbeere nicht gegessen, denn erst beim Kochen verschwinden die Bitterstoffe und das typische Aroma kommt zum Vorschein. 

    Für den geschmacklichen Kontrast

    Die wohl bekannteste Variante der Preiselbeere ist deshalb die Preiselbeersauce. Eingekocht mit Fond und Rotwein sowie winterlichen Gewürzen wie Nelken und Zimt, wird aus ihr die perfekte Ergänzung zu Fleischgerichten wie Wild oder Braten. Dabei verschmelzen die süßlich-sauren Aromen ideal mit dem herzhaft würzigen Fleisch – eine tolle Kombination! 

    Die Preiselbeere kann auch süß...

    Kocht man die Beeren mit Zucker oder Sirup, passen sie gut zu Süßspeisen und Gebäck, aber auch als süßer Kontrastpunkt zu cremigem Camembert. Auf Grund ihres hohen Vitamingehalts werden sie außerdem gerne für Tees verwendet. Dazu passt eine Zimtstange oder etwas Orangenaroma und schon hat man einen weihnachtlichen Punsch in der Tasse, der gleichzeitig das Immunsystem stärkt – was will man mehr?