Food Hacks rund um den Kühlschrank

    Er ist das brummende Zentrum jeder Küche: der Kühlschrank. Obwohl er seit Jahrzehnten zum Standard in jedem Haushalt gehört, ranken sich um ihn immer noch viele Irrtümer. Was gehört in welches Fach? Wie kann ich Energie sparen und wie halten meine Produkte länger? Wir klären auf und geben Tipps für mehr Frische, Haltbarkeit und Energiesparen.

    Wie räume ich den Kühlschrank richtig ein?

    Die verschiedenen Fächer sind für bestimmte Lebensmittelgruppen vorgesehen: ins Obst- und Gemüsefach ganz unten kommt, klar, Obst und Gemüse. Bei den dort herrschenden 8-12 Grad bleibt es lange frisch und knackig. Das Fach darüber ist das kälteste im Kühlschrank, hier gehören rohe Produkte wie (Hack-)Fleisch, Geflügel oder Fisch hinein. In den Fächern in der Mitte fühlen sich Milchprodukte am wohlsten – ja, auch die angebrochene Packung Milch, die sich sonst meistens im Türfach findet – sowie geöffnete Lebensmittelpackungen. Im obersten Fach lagern bereits gegarte Speisen, ungeöffnete Produkte oder Marmelade gut. In den wärmeren Türfächern ist der ideale Platz für weniger verderbliche Lebensmittel wie Soßen, Senf, Oliven, Eier, Wein oder Säfte.

    Welche Temperatur ist richtig und wie kann ich Energie sparen?

    Die optimale Kühlschranktemperatur liegt bei etwa 5 bis 7 Grad. Mittlerweile gibt es viele energiesparende Modelle, aber das allein ist nicht das Einzige, was Sie tun können, um Strom zu sparen:

    ● Achten Sie darauf, die Tür des Kühlschranks nicht länger als nötig geöffnet zu lassen und nur zu öffnen, wenn Sie etwas wirklich brauchen 

    ● Kaufen Sie den Kühlschrank in der passenden Größe für Ihren täglichen Bedarf: ein            halbleerer Kühlschrank verbraucht mehr Energie als ein voller, da Luft Wärme besser leitet als Lebensmittel

    ● Regelmäßiges Abtauen ist wichtig: ein bis zweimal im Jahr sollte Ihr Kühlschrank vom Netz genommen und von allen Vereisungen befreit werden

    ● Prüfen Sie, ob die Tür stets gut schließt und tauschen Sie bei Bedarf die Dichtungen aus

    ● Stellen Sie den Kühlschrank nach Möglichkeit an einen kühlen Ort in der Küche, das heißt, nicht direkt neben Herd und Backofen oder vor eine Heizung

    ● Kombigeräte mit integriertem Gefrierfach verbrauchen mehr Strom als Kühlschrank und Gefriertruhe einzeln

    Wie bleiben meine Lebensmittel länger frisch?

    Neben dem richtigen Einräumen ist ein hygienisch sauberer Kühlschrank Grundvoraussetzung, um schnellen Verderb und Schimmel von Lebensmitteln zu vermeiden. Die schlechte Nachricht ist: in einem nicht gereinigten Kühlschrank finden sich mehr Bakterien als in einer Toilette. Die gute Nachricht ist: diese sind ganz leicht und schnell zu entfernen. Eine Lösung aus warmem Wasser und Essigessenz tötet Pilzsporen, desinfiziert und entfernt Flecken. Alle 4 bis 6 Wochen sollte so der Kühlschrank inklusive der Gummidichtungen gesäubert und mit klarem Wasser nachgewischt werden. Besonders in Kondenswasser, wie es sich oft in Käse- oder Wurstpackungen sammelt, tummeln sich Bakterien. Daher ist es besser, die Produkte in luftdicht verschließbare Behälter zu geben. Das gleiche gilt für offene Dosen und Verpackungen; je weniger Luft an die Lebensmittel gelangt, desto länger halten sie frisch.

    Welche Produkte muss ich unbedingt im Kühlschrank lagern?

    Die kurze Antwort ist: alles, was Sie auch im Supermarkt gekühlt vorfinden, gehört, ob originalverpackt oder nach dem Öffnen (wieder) in den Kühlschrank. Besonders anfällig sind Speisen mit rohen Eiern, Hackfleisch, Geflügel und Fisch. Neben diesen Produkten halten sich viele Gemüsesorten bei kühler Lagerung länger. Insbesondere Pilze, Sprossen und Blattsalate sowie frische Beeren mögen es kalt. Auch bestimmte hochwertige Pflanzenöle müssen in den Kühlschrank, zum Beispiel Leinöl, kaltgepresstes Sonnenblumenöl oder Sesamöl.

    Was hat im Kühlschrank nichts zu suchen?

    Wer aus Unwissenheit “vorsichtshalber” Produkte im Kühlschrank lagert, verdirbt damit oft deren Geschmack, Konsistenz und natürliche Konservierungseigenschaften. So verlieren frische Tomaten ihr Aroma und reifen nicht mehr nach, die meisten Südfrüchte ebenso. Brot wird im Kühlschrank schneller hart, Kartoffeln werden mehlig, Knoblauch sprießt und der empfindliche Basilikum wird dunkel und schlaff. Sie alle gehören also nicht hinein. Kaffee im Kühlschrank zieht übrigens fremde Gerüche an – ein tolles Hausmittel gegen unangenehmen Odeur. Wer ihn aber lieber trinken will, lagert seinen Kaffee in einer luft- und lichtdichten Dose im Vorratsschrank.

    Bild: ©evgenyatamanenko

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