Geheimnisse der Toskana

    Sanfte Hügel, Zypressen- und Pinienbäume, sowie idyllische Weinreben – allein schon wegen der wunderschönen Landschaft lohnt sich ein Besuch der Toskana. Zusätzlich locken historische Städte, romantische Dörfer und natürlich die italienische Küche in das Land von Pizza und Pasta. Doch während Italien vor allem im Sommer viele Besucher anzieht, begeben wir uns am liebsten in den Herbstmonaten auf die Reise. Denn wir finden: gerade jetzt lohnt sich ein Besuch, um Natur und Menschen mal von einer anderen Seite kennen zu lernen und die teilweise verborgenen Schätze der italienischen Küche zu entdecken.

    Über den Feldern von Chianti

    Chianti wird als das “Herz der Toskana” bezeichnet und liegt zwischen den Städten Florenz und Siena. Da im Oktober offiziell die Weinlese des gleichnamigen Weins beginnt, lohnt sich definitiv ein Besuch der Güter. Wem ein Tagestrip in die Städte ausreicht, der kann sich auch eine Unterkunft auf dem Land mieten und die Ernte hautnah miterleben. Viele Höfe bieten ihren Gästen an, selbst mit anzupacken – eine unvergessliche Erfahrung. Abends wird dann beim hausgemachten Essen der Gastgeber und einem Glas Wein der Sonnenuntergang und das milde Wetter genossen.


    Käse-Spezialitäten

    Neben Pizza und Pasta hat Italien kulinarisch noch sehr viel mehr zu bieten und lockt mit feinstem Fleisch, Meeresfrüchten und wildem Gemüse. Dabei darf die Geheimzutat, der “Formaggio”, bei keinem Dinner fehlen. Den aus Parma stammenden Klassiker Parmesan kennen wir alle nur zu gut. Typisch toskanisch ist allerdings der Pecorino, ein würziger Schafskäse. Er gehört hier zu fast jeder Mahlzeit dazu und kann mit Olivenöl und Brot zum Aperitif genossen werden, oder mit zartem Fleisch und Risotto zum Hauptgang. Auch als Dessertkäse wird der Pecorino gerne gereicht, beträufelt mit süßem Honig.

    Öl und Kräuter: Regionale Schätze

    Besonders stolz sind die Italiener auf ihr Olivenöl, das in eigenem Anbau einen unvergleichlichen Geschmack hat. Die bitteren und leicht scharfen Nuancen ergänzen sich zu fast jedem Gericht und werden zusammen mit regionalen Kräutern zur leckeren Vinaigrette (Link zur Story “Vinaigrette”). Typisch für die toskanische Küche sind dafür neben Basilikum und Oregano vor allem Salbei, Thymian und Rosmarin. Für das gewisse Extra kann auch eine Prise Lavendel dazu gegeben werden. In den leckeren Öl- und Kräuter-Mix wird gerne frisches Brot gedippt – im besten Fall natürlich selbst gebackenes Focaccia. Um sich das toskanische Flair nach Hause zu holen, haben wir hier das perfekte Rezept zum nachbacken des traditionellen Brotes, dass das nächste Abendessen á la Italia perfekt abrundet.

    Rezept für Focaccia

    Zutaten:

    2 TL Hefe

    1 Prise Zucker

    4 Tassen Mehl (die Tasse a 250 ml) 500 ml Wasser, lauwarm

    Salz

    italienisch Kräuter

    Olivenöl


    Rosmarin

    Zubereitung:

    1. Etwas warmes Wasser in eine große Schüssel geben und die Trockenhefe und den Zucker hinzufügen. Alles mit einem Mixer auf kleinster Stufe rühren.

    2.
    Nach und nach 2 Tassen Mehl und 2½ TL Salz untergeben. Ungefähr 2 Minuten weiter umrühren.

    3. Nun das restliche Mehl und italienische Kräuter unterrühren und ca. 4 Minuten mit dem Mixer vermengen. Idealerweise ist der Teig nun weich und klebrig, muss sich aber auch von dem Schüsselrand lösen lassen. Nach Bedarf noch etwas Mehl untermengen.

    4. Die Schüssel nun mit einem Küchentuch abdecken und den Teig mindestens 4-5 Stunden in den Kühlschrank stellen. Danach muss er noch weitere 2 Stunden außerhalb des Kühlschranks stehen (am besten an einer warmen Stelle).

    5. Den Ofen auf 160 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Olivenöl einfetten. Den Teig behutsam auf das Backblech fallen lassen und ihn mit 2TL Olivenöl bestreichen.

    6. Den Teig nun vorsichtig mit geölten Fingern auf dem Backblech ausbreiten und dabei kleine Löcher in den Teig drücken, die anschließend wieder verschlossen werden, so dass diese mit Luft gefüllt bleiben.

    7. Der Teig sollte nun etwa eine Höhe von 2½ cm haben. Anschließend noch einmal mit Olivenöl bestreichen und etwas Salz und getrockneten Rosmarin darüber streuen.

    8. Das Blech auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und den Ofen runter auf 230 °C stellen. Nun 15 bis 20 Minuten backen lassen (bei Umluft 25 Minuten bei 200 °C).


    Bild 2: ©mizina/Fotolia
    Bild 3: ©selitbul/Fotolia

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