Im Dampf der asiatischen Küche

    Wer schon einmal auf einem lokalen Markt in Thailand, China oder einem anderen asiatischen Land war, wird sich vor allem an die vielen Köstlichkeiten erinnern: Mit einfachsten Mitteln zaubern die Straßenverkäufer in ihren Woks die leckersten Speisen. Da wird gebraten, gerührt und vor allem gedämpft - denn das Dampfgaren ist ein wesentlicher Bestandteil der asiatischen Küche.

    Schonend und gesund

    Ob Dim Sum, Dumplings oder Baozi - gedämpfte Teigtaschen gehören ebenso zur asiatischen Tradition wie das Garen von Fisch, Fleisch oder Gemüse im Wasserdampf.
    Auch bei uns hat man die Vorzüge dieser schonenden Zubereitungsart erkannt: Handelt es sich doch um eine besonders gesunde Garmethode, bei der wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente fast in vollem Umfang erhalten bleiben. Neben Gemüse eignen sich Fisch, zartes Fleisch und Getreideprodukte besonders gut zum Dämpfen. Auch optisch ist das Dampfgaren eine wunderbare Alternative, denn gedämpftes Gemüse behält seine Konsistenz und natürlich intensive Farbe. Dann schmeckt es gleich noch besser!

    So einfach ist Dampfgaren

    In der Praxis ist das Dampfgaren ganz einfach: Wer kein traditionelles Dämpfkörbchen aus Bambus hat, kann mit Hilfe eines Dämpfeinsatzes in beinahe jedem Topf oder Wok seine Zutaten schonend und schnell zubereiten. Schon eine geringe Menge Wasser im Topf ist ausreichend, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen – wichtig ist dabei, dass das Dämpfgut nicht mit dem Wasser in Berührung kommt. Achten Sie während des Dämpfens darauf, den Deckel auf Topf zu lassen, damit der Dampf nicht entweicht, sonst kann das Dämpfgut nicht kontinuierlich garen. Tipp: Schneiden Sie das Gemüse in etwa gleich große Stücke, wenn verschiedene Sorten zusammen garen.

    Wenn Sie selbst einmal ausprobieren wollen, wie einfach und gesund asiatisch inspirierte Dämpf-Gerichte sein können, finden Sie hier unseren Rezept-Tipp:

    Gedämpfter Fisch mit Ingwer

    Zutaten für 4 Personen:
    2 große Stücke frischer Ingwer
    6-8 Frühlingszwiebeln
    1 Bund Koriander
    2 Karotten
    4 EL helle Sojasauce
    4 EL Wasser
    2 EL brauner Zucker
    4 Fischfilets á 200 g (Lachs, Kabeljau oder Scholle)
    1 Zitrone
    4 EL Öl
    Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
    etwas Wasser zum dämpfen

    Zubereitung:
    1. Ingwer, Frühlingszwiebeln und Karotten in sehr feine Julienne-Stifte schneiden. Koriander grob zupfen und hacken.
    2. Aus der Sojasauce, Salz, Zucker und vier Esslöffel Wasser die Sauce anrühren. Eine gute Balance aus Süß und Salzig abschmecken.
    3. Die Fischfilets mit Zitronensaft beträufeln, pfeffern sowie leicht salzen und auf den Dämpfeinsatz oder in ein Dampfkörbchen legen. Damit der Fisch nicht festklebt, kann er auf Backpapier oder ein Salatblatt gelegt werden.
    4. Wasser in einem großen Topf oder Wok etwa 1 bis 2 Zentimeter hoch einfüllen.
    5. Den Dämpfeinsatz vorbereiten. Wasser zum Kochen bringen und den Dämpfeinsatz oder das Körbchen hineinstellen. Bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel etwa 15 Minuten dämpfen. Hitze abdrehen.
    6. Den Fisch mit jeweils einem Drittel Ingwer, Koriander sowie den grünen Frühlingszwiebeln belegen.
    7. Parallel dazu restlichen Ingwer sowie die Karotten in sehr heißem Öl in einer Sauteuse für eine Minute bräunen. Die vorbereitete Sojasaucen-Mischung und die restlichen Frühlingszwiebel-Stifte noch für 30 Sekunden mitdünsten.

    Die heiße Mischung sofort über dem Fisch verteilen. Mit restlichem Koriander bestreuen und schnell servieren.

    TIPP: Als Beilage passt Jasminreis und grüner Spargel.

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