Kleine Gewürzkunde: Kurkuma

    Leuchtendes Gelb und ein würziger Geschmack mit leicht bitteren und erdigen Aromen, der uns an exotische Gerichte und ferne Kulturen erinnert – Kurkuma transportiert uns gedanklich sofort auf die bunten und duftenden Märkte Südostasiens. Rund um das traditionelle Gewürz gibt es einiges zu entdecken und die Reise führt uns dabei nicht nur in die Küche.

    Ferne Welten

    Kulinarisch ist Kurkuma ein echtes Unikat; der “Gelbwurz” färbt nicht nur alle Speisen in seiner charakteristischen Farbe, sondern gibt ihnen vor allem ein besonderes Aroma, das so typisch für die asiatische Küche ist. Am bekanntesten sind Reis- und Currygerichte, aber auch in Gemüsepfannkuchen und zu Fleisch und Fisch kommen die geschmacklichen Nuancen ideal zur Geltung. In der modernen Küche wird das Gewürz dank seiner gesunden Wirkung auch in Smoothies und Säfte gemischt und verhilft zu echten Energieschüben. Kurkuma wird auch “indischer Safran” genannt und erinnert nicht nur durch seine Farbe an seinen teuren Bruder, sondern auch wegen seines Einsatzortes und seiner historischen Bedeutung. Sowohl die chinesische, als auch die indische Medizin vertrauen der Wurzel bereits seit tausenden von Jahren aufgrund seiner heilenden und entzündungshemmenden Kräfte.

    Tipp: Eines ist sicher – bei Kurkuma ist weniger definitiv mehr. Die feinen Aromen können sich bei sparsamer Verwendung sehr viel besser entfalten. Dank der Intensität des Pulvers braucht es gar nicht viel, um den Geschmack von Indien auf den Teller zu zaubern.