Lust auf: Rosenkohl

    Rosenkohl, oder auch Brüsseler Sprosse, ist die ideale Beilage für deftige Fleischgerichte, wie Gulasch oder Kotelett – und ist außerdem endlich in Saison! Heute werfen wir einen genaueren Blick auf das berühmte Gemüse und zeigen, wie man die Knollen am besten zubereiten kann.

    Nach dem ersten Frost

    Obwohl die einzelnen Blätter des Rosenkohls zart aussehen, sind die Sprossen hart im nehmen. Sie ertragen nicht nur gut die Winterkälte, sondern entfalten ihr volles Aroma sogar erst nach dem ersten Frost, weshalb ihre Erntezeit sehr spät im Jahr ist. Das liegt an der enthaltenen Stärke in dem Gemüse, die sich durch die Kälte in Zucker umwandelt und für ein mildes Aroma sorgt. Und da es sich bei den grünen Knollen um echte Vitaminbomben handelt, sind sie gerade in der klassischen Erkältungszeit mehr als willkommen. Neben den vielen Vitaminen machen ein hoher Kalium und Eisengehalt den Rosenkohl zum Energielieferanten, der gesund und fit hält.
    In der Zubereitung empfehlen sich zu den herben Nuancen der Knolle vor allem süße Komponenten. So schmecken sie karamellisiert mit Orangensaft, oder beträufelt mit Ahornsirup oder Honig unvergleichlich gut. Man kann die Blätter auch von den Knollen lösen und in Butter geröstet zu Kastanien oder Kartoffeln reichen. Gewürze wie Muskat und der Würzkäse Parmesan sind ideale Ergänzungen.
    Serviert wird Rosenkohl gerne zu Fleischgerichten, wie Weihnachtsbraten oder Gulasch. Wer etwas experimentieren möchte, kann sich außerdem an Fisch-Kombinationen oder würzigem Flammkuchen mit Walnüssen ausprobieren. 


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