Pfefferminze – lieber süß oder herzhaft?

    Die Pfefferminze – als Kaugummis, Bonbons und Tee sind die Menthol-Nuancen auf der ganzen Welt bekannt. Und auch als Hausmittel gegen Erkältungen kennen und schätzen wir das Kraut. Doch was steckt noch in den Blättern und zu welchen Gerichten passt das frische Aroma besonders gut?

    Süß oder herzhaft? Beides!

    Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an. So wird auch der würzige Geschmack von Pfefferminze gerne mit Süßem kombiniert. Aus den frischen Blättern lässt sich zum Beispiel ein leckerer Sirup fertigen, den man zu diversen Desserts reichen kann. Besonders beliebt ist die Kombination mit Schokolade oder Früchten. Eingerührt in kalte Cocktails und Bowlen sorgen die Nuancen der Pfefferminze für einen extra Frischekick – perfekt für den Sommer! Wer es lieber herzhaft mag, wird in der orientalischen Küche fündig. In indischen Rezepten zum Beispiel werden die Blätter häufig in cremigen Joghurt Saucen, sowie in Chutneys oder Salaten verwendet.

    Frisch selbst ernten

    Egal ob für den Nachmittagstee oder doch lieber zum Kochen, frisch schmeckt die Pfefferminze natürlich am besten. Im Garten oder auf dem Balkon lässt sich die Pflanze leicht selbst ziehen, da sie ein sehr pflegeleichter Gast ist. Sie braucht einen leicht sonnigen oder halbschattigen Platz und mag am liebsten feuchte Erde. Auch Überwintern kann man sie ohne Probleme. Wer gerade bei Schnee und Kälte nicht auf den intensiven Geschmack verzichten möchte, kann sich die Blätter trocknen und daraus einen selbst gemachten Tee aufbrühen. Dieser ist dank seiner entzündungshemmenden Wirkung das perfekte Mittel gegen Magen-Darm-Probleme oder leichte Infekte.  Bei so viel Power und Vielseitigkeit können wir gar nicht anders, als sie ab jetzt zu einem festen Bestandteil unseres heimischen Gewürzregals zu machen!