Vom Baum in den Mund – Essbarer Christbaumschmuck

    Wem rote Kugeln, Lametta oder Strohsterne am Weihnachtsbaum zu langweilig sind, sollte unbedingt mal essbaren Christbaumschmuck probieren. Der bringt nicht nur frischen Wind in die Weihnachtsdekoration, er ist auch viel persönlicher – zumindest, wenn man ihn selbst zubereitet.

    Vielfältige Varianten, die Vorfreude wecken

    Essbaren Weihnachtsbaumschmuck kann man natürlich auch kaufen. Es gibt zum Beispiel die typischen rotweißen Zuckerstangen, die an amerikanische Weihnachtsfilme erinnern.

    Viel mehr Freude bringt allerdings der selbstgemachte Christbaumschmuck: Er erfreut das Auge, schmeckt ganz wunderbar und das Basteln – oder besser gesagt, das Backen – macht richtig Spaß.

    Grundsätzlich gilt: nur was sich bis zum Weihnachtsfest hält, kommt an den Baum. Perfekt als Schmuck für die Tannenzweige eignen sich zum Beispiel Lebkuchenmännchen, Plätzchen oder kleine Kränze aus Baiser. Liebevoll verziert und mit farbigem Schleifenband oder einer dünnen Kordel aufgehängt, werden sie zum köstlichen Gesamtkunstwerk.

    Der Klassiker für den Baum

    Selbstgebackene Plätzchen gibt es in allen möglichen Formen – vom Stern, über das Rentier bis zum Schneemann. Außerdem lassen sie sich nach Geschmack verzieren. Hier ist das passende Rezept für die Weihnachtsbäckerei:

    Zutaten für Weihnachtsbaumschmuck:
    250 g Butter, weich
    150 g Zucker
    1 Päckchen Vanillezucker
    2 Eier
    500 g Mehl
    2 TL Backpulver
    1 TL Lebkuchengewürz


    Zubereitung:

    1. Alle Zutaten in einer Schüssel zusammenrühren und zu einem Teig kneten.
    2. Den Teig für etwa eine halbe Stunde kaltstellen.
    3. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig darauf ausrollen.
    4. Nun Plätzchen in beliebigen Formen ausstechen.
    5. Um die Plätzchen später mithilfe einer Schnur aufhängen zu können, benötigt jedes Plätzchen ein kleines Loch. Stecken Sie dafür ein kleines Holzstäbchen in das Plätzchen und lassen dieses während dem Backen stecken. So wird verhindert, dass das Löchlein sich im Ofen wieder verschließt.
    6. Die Plätzchen schließlich auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und im vorgeheizten Backofen für etwa 10 Minuten bei 175 Grad backen.

    Sind die Plätzchen fertig gebacken und abgekühlt, kann das Holzstäbchen entfernt werden. Anschließend geht’s ans Verzieren. Hier darf sich jeder kreativ austoben. Weißer Zuckerguss eignet sich beispielsweise gut für Muster oder Ornamente auf den Plätzchen, z.B. kleine Gesichter oder grafische Linien. Mit bunten Streuseln oder Zuckerperlen kommt Farbe ins Spiel. Wer es knallig mag, färbt den Zuckerguss mit Lebensmittelfarbe – Hauptsache essbar!

    Zum Schluss kommt der essbare Weihnachtsbaumschmuck an die Zweige – wenn er nicht schon vorher in der Küche vernascht wurde.

    Bild 1: ©Almaje/istock

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