Winterzauber in Tirol

Winterfans aufgepasst: Wem im November schon der Sinn nach märchenhaften Schneelandschaften und glasklarer Luft steht, der sollte definitiv seine Koffer bereit halten. Denn auf den ersten Schnee muss nicht mehr lange gewartet werden; unsere Nachbarn in Österreich läuten bereits im November die Ski-Saison ein und laden zu malerischen Wander-Abenteuern und deftiger Hausmannskost ein.

 


Action und Entspannung


 

Der Ruf der Berge lockt besonders im Winter und kaum ein Panorama ist beeindruckender als die verschneiten Tiroler Alpen. Der November bietet sich besonders für Erstbesucher der historischen Region an, da sowohl der Wintersport, als auch Natur und Umgebung gut erkundet werden können. Wer das Abenteuer sucht, wird sich auf den frischen Pisten wie zu Hause fühlen, doch auch ruhige Momente sind in Tirol keine Seltenheit. Abseits der Apres-Ski Region findet man unberührte Landschaft, rustikale Hotels und Spas mit herzlichem Charme, die zum Entspannen und Relaxen einladen. Das Villgratental beispielsweise ist nur einer der unzähligen idyllischen Orte Tirols, die dazu einladen, fernab der geschäftigen Touristenregionen, die Seele baumeln zu lassen.

 

"Nudeln, Nocken, Knödeln, Plenten - das sind die vier Tiroler Elemente."

 


Die Tiroler Hausmannskost



Ob nun nach einem langen Tag auf der Piste, oder einer Wanderung durch die traumhaft schöne Natur; den Abend lässt man in jedem Fall mit deftiger Hausmannskost und einem knisternden Kaminfeuer ausklingen. Kulinarisch gesehen bietet die Tiroler Küche Gerichte mit Charme und Tradition, die den großen Hunger nach einem Tag an der Bergluft ideal stillen. Herzhafte Speckknödel, leckeres Gröstl oder selbstgemachte Käs´-Spätzle sind echte Berühmtheiten aus der bergigen Region und schmecken Groß und Klein. Und die beliebte Nachspeise Kaiserschmarrn schmeckt wahrscheinlich nirgendwo so gut, wie auf einer von Tirols Berghütten. Serviert mit warmem Kompott, gewürzt mit Vanille, Zimt und Nelken, kommt fast schon die erste Weihnachtsstimmung auf. Unsere Interpretation des Desserts ist ideal zum Nachkochen geeignet und bringt direkt ein Stückchen der romantischen Bergstimmung nach Hause – unbedingt ausprobieren!

 


Rezept Kaiserschmarrn


 

Zutaten:

  • 100 g Trockenfrüchte (z.B. Cranberries oder Rosinen)
  • 200 ml Rum
  • 350 g Dinkelmehl Typ 1050
  • 500 ml Milch
  • 7 g Naturvanille
  • 4 Eier
  • 0.5 g Natursalz
  • 200 g Rohrrohzucker
  • 50 g Butter
  • 650 g Apfel säuerlich
  • 80 g Rohrrohzucker
  • 1 Vanilleschote
  • 2 Zimtstangen
  • 2 Sternanis
  • 2 Nelken
  • 250 ml Apfelsaft
  • 8 Melissenblätter als Garnitur
  • 20 g Puderzucker

 


 

Zubereitung Kaiserschmarrn:

  1. Trockenfrüchte in Rum einlegen, traditionell mindestens 2 Stunden.
  2. Dinkelmehl und Milch zu einem dickflüssigen Teig verrühren. 10 Minuten quellen lassen.
  3. Würzzutaten zugeben. Eier unterheben, nicht komplett verrühren. Es sollen noch Spuren vom Ei sichtbar sein. (So geht der Teig auch ohne Eischnee auf – Geheimtipp vom Hüttenwirt)
  4. Butter zerlassen. Mit einem Schöpflöffel Teig in eine versiegelte Fissler Pfanne ca. 1,5 cm hoch gießen und mit den Trockenfrüchten bestreuen. Ca. 4 Minuten in der Pfanne auf mittlerer Temperatur goldbraun ausbacken. Mit zwei Pfannenwendern umdrehen - oder wer kann, schwenken und mit dem Rohrrohzucker bestreuen, etwas Butter zugeben. Nochmals wenden und Zucker karamellisieren lassen. Mit zwei Bratwendern den Kaiserschmarrn in mundgerechte Stücke zerteilen. Warmhalten.


Kompott:

  1. Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Würfel schneiden.
  2. Zucker, Apfelsaft, ausgekratztes Vanillemark/Schote und die restlichen Gewürze in eine Fissler luno® Stielkasserolle geben und aufkochen.
  3. Nach ca. 2 Min. den Herd ausschalten und die Apfelstücke ohne Hitze ziehen lassen. Auf einem vorgewärmten Teller Kaiserschmarrn auftürmen, mit Puderzucker bestreuen, und zusammen mit dem Kompott servieren.

 


Guten Appetit


 

Bild 1: ©Gorilla/Fotolia
Bild 2: ©serkat Photography/Fotolia