Gusseisenpfannen

Gusseisenpfannen: Elektroherd

Gusseisenpfannen sind die absoluten Klassiker unter den Bratpfannen. Das hat gute Gründe: Pfannen aus Gusseisen sind sehr robust, haben hervorragende Wärmeeigenschaften und halten bei richtiger Verwendung und Pflege nahezu ein Leben lang. Auch optisch zeichnet sie ein traditioneller, rustikaler Charme aus. Die Schwergewichte eignen sich für die unterschiedlichsten Aufgaben in der heimischen Küche. Scharfes Anbraten gelingt genauso zuverlässig wie langsames Schmoren oder sanftes Garen. Sogar zum Backen sind gusseiserne Pfannen geeignet.

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special arcana Bratpfanne Gusseisen

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Was macht eine Gusseisenpfanne aus?

Pfannen aus Gusseisen werden bereits seit Jahrhunderten zum Kochen benutzt. Wie der Name vermuten lässt, werden sie nicht geschmiedet, sondern aus flüssigem Eisen hergestellt, das in eine Form gegossen wird. Die Gusseiserne ist vielfältig einsetzbar und kommt mit allen Herdarten zurecht. Egal ob als Pfanne oder als Topf: Aufgrund der Zusammensetzung des Materials ist Eisen von Natur aus für Induktion geeignet, denn es ist magnetisierbar.

Robustheit

Ein wesentlicher Vorteil ist die Langlebigkeit von gusseisernen Pfannen, denn es ist kratz- und schnittfest. Sogar metallisches Küchenbesteck macht dem Material nichts aus. Auch hohe Temperaturen sind kein Problem. Gusseisen kann zudem problemlos in den Ofen. Sie können Gusseisenpfannen sogar über offenem Feuer oder auf dem Grill verwenden. Dabei müssen Sie jedoch darauf achten, dass der Griff oder ein eventuell zugehöriger Deckel ebenfalls hitzebeständig sind. Ein Holzgriff ist beispielsweise ungeeignet.

Die Wärmeeigenschaften

Ein weiterer Vorteil von Gusseisen ist die exzellente Wärmeleitung. Die eingesetzte Wärme wird in der Bratpfanne optimal und gleichmäßig verteilt. Das sorgt für beste Bratergebnisse. Einmal erhitzt, speichern gusseiserne Pfannen die Wärme nachhaltig. Daher benötigen sie insbesondere bei längeren Kochzeiten weniger Energie und können Speisen auch nach dem Kochen relativ lange warmhalten.

Die Patina – gibt’s nur bei Gusseisen

Die sogenannte Patina ist eine natürliche Schicht, die sich im Laufe der Verwendung auf der Oberfläche der Gusseisenpfanne bildet. Sie entsteht aus Öl, das beim Anbraten auf der Oberfläche einbrennt und dient als natürliche Antihaftbeschichtung. Dank dieser Antihaftwirkung ist das Braten mit weniger Öl möglich. Außerdem verleiht sie Ihren Speisen den für Gusseisen typischen Geschmack, da sie Röstaromen an das Bratgut abgibt.

Pfannen aus Gusseisen müssen vor der ersten Verwendung normalerweise eingebrannt werden, um die typischen Eigenschaften des Materials am besten nutzen zu können. Beim Einbrennen bildet sich eine erste Patina, die durch die weitere Verwendung immer besser wird. Gusseisenpfannen von Fissler sind emailliert. Emailliertes Gusseisen begünstigt das Bilden einer Patina. Daher müssen emaillierte Gusseisenpfannen nicht eingebrannt werden.

Für welche Speisen sind Gusseisenpfannen geeignet?

Gusseiserne Pfannen sind perfekt geeignet, wenn es um das Anbraten bei hohen Temperaturen oder langsames Schmoren von Fleisch geht. So gelingen beispielsweise saftige Steaks oder ein deftiger Sonntagsbraten. Auch knusprige Bratkartoffeln werden mit diesen Pfannen einfach unwiderstehlich. Doch nicht nur zum Braten oder Schmoren sind gusseiserne Pfannen geeignet. Sie können darin sogar Pizza oder leckeres Brot backen.

Für besondere Grillgerichte vom heimischen Herd eignen sich spezielle gusseiserne Grillpfannen, die dem Fleisch mit ihrer speziell geriffelten Oberfläche typische Grillstreifen und -aromen verleihen.

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Tipp: Sehen Sie von der Zubereitung stark säurehaltiger Speisen in diesen Pfannen ab. Zu viel Säure kann nämlich die Patina beschädigen. Auch das Aufbewahren von Speisen in der Gusseisenpfanne ist nicht zu empfehlen.

Wie reinigt man eine Gusseisenpfanne richtig?

Grundsätzlich ist die Reinigung einfach. Sie sollten jedoch darauf achten, die Pfanne schonend zu behandeln, da die natürliche Beschichtung erhalten bleiben soll. Darum sind harte Schwämme, starkes Schrubben und vor allem Spülmittel tabu!

Nach der Benutzung reicht es, die Pfanne mit heißem Wasser und einem Lappen oder Schwamm auszuwischen. Bei hartnäckigeren Verschmutzungen hilft es, diese eine Zeit lang einweichen zu lassen. Ist die Pfanne sauber, sollte sie vollständig abtrocknen. Anschließend reiben Sie die Oberfläche der Pfanne mit Speiseöl ein.

Vermeiden Sie es, die heiße Pfanne mit kaltem Wasser abzuspülen. Das kann zu einem Temperaturschock führen und dem Material schaden. Auf keinen Fall darf eine Pfanne aus Gusseisen in der Spülmaschine gereinigt werden.