Schon probiert? Japanischer Ramen


    Als Nationalgericht zählt Ramen in Japan zum festen Bestandteil der Kultur, bei uns ist der Hype um die Nudelsuppe inzwischen im vollen Gange! Wandelbar und leicht in der Zubereitung ist sie vor allem perfekt für den Winter, um uns aufzuwärmen und einen Hauch Asien auf den Tisch zu holen. 

    Fastfood aus Japan

    Wo sich bei uns Burger Ketten und ähnliches aneinanderreihen, gibt es in Tokyo unzählige Ramen Restaurants, die verschiedenste Variationen der Suppe anbieten. Für die Japaner vergeht kaum eine Woche, in der sie Ramen nicht in irgendeiner Form konsumieren, so abwechslungsreich und lecker ist das Gericht. Bei uns liegt die Suppe ebenfalls total im Trend, sodass wir sie auch zu Hause unbedingt zubereiten wollen.

    Die typischen Ramen-Nudeln, die dem Gericht seinen Namen geben, sind Grundzutat und dürfen nicht fehlen. Sie werden in Wasser gekocht bevor sie mit den anderen Zutaten in die Brühe kommen. Bei dieser gibt es vier verschiedene Sorten, die je nach persönlicher Vorliebe verwendet werden können. Die Grundlage der Brühen wird aus Soja-Bohnen, ausgekochten Knochen oder Fisch hergestellt und mit Gewürzen und Miso-Paste abgeschmeckt. Es kann aber auch herkömmliche Gemüse- oder Fleischbrühe verwendet werden. Neben den Weizennudeln kommt unter anderem frisches Gemüse, wie Champignons oder Frühlingszwiebeln in den Ramen. Außerdem gehört Fleisch oder Tofu, sowie ein gekochtes Ei in fast jede Suppe. Chili und Ingwer sorgen für einen Hauch Schärfe und mit Zitronengras und frischem Koriander kommen die asiatischen Aromen hervor.


    Da sich die Suppe so leicht abwandeln lässt, ist sie perfekt für den Alltag und außerdem im Handumdrehen zubereitet. Unser Grundrezept kann je nach Geschmack um weitere Zutaten erweitert werden und ist der ideale Begleiter für die Wintermonate.

    Rezept Ramen



    Zutaten

    2 EL Miso-Paste
    250 ml Gemüsebrühe
    300 ml Wasser
    300 g Ramen-Nudeln
    2 Bio-Eier
    200 g Bio-Kalbsfleisch
    1 Handvoll Champignons
    4 Mini-Maiskobeln
    2 Radieschen
    1 Handvoll frischer Koriander
    3 Frühlingszwiebeln
    1 Chilischote
    6 EL Mais


    Zubereitung:

    1. Für die Brühe die Miso-Paste gemeinsam mit der Gemüsebrühe und dem Wasser aufkochen. Einige Minuten leicht köcheln lassen.

    2. In der Zwischenzeit in einem zweiten Topf die Nudeln in kochendem Wasser al dente kochen (nicht zu lange, da sie in der Brühe später noch nachziehen), abgießen und bei Seite stellen. Um Zeit zu sparen, können die Eier im selben Topf mitgekocht werden und nach 5-6 Minuten abgeschreckt werden.

    3. Das Kalbsfleisch in ca. 1-2 cm dicke Scheiben schneiden und gemeinsam mit den halbierten Mini-Maiskolben, der halbierten Chilischote und den halbierten Pilzen in die Miso-Brühe geben. Anschließend 10 Minuten köcheln lassen.

    4. Währenddessen die Radieschen waschen und in dünne Scheiben schneiden, den Koriander grob hacken und die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.

    5. Und schon kann angerichtet werden: Einige Schöpfer Brühe in eine Schüssel geben, 1-2 Handvoll Ramen hinein geben. Anschließend rundherum die übrigen Zutaten – das gekochte Fleisch, die Pilze, die Maiskolben, den Mais und die Radieschen – verteilen und mit frischem Koriander und den gehackten Frühlingszwiebeln garnieren.